Götterwelt
Das elfische Pantheon
Ebenso wie die Menschen haben die Elfen ihre Götter. Diese sind jedoch vereint unter dem Banner Corellon Larethians und leben gemeinsam auf Arvandor, der Heimatebene Corellons und "Himmel" der verstorbenen Elfen. Die Bezeichnung der Elfen für ihre Götter lautet Seldarine, was soviel wie "Brüder und Schwestern des Waldes" oder strickter übersetzt "Die Sterne" bedeutet.
Bild(von links nach rechts): Angharradh, Aedrie Faenya, Corellon Larethian, Sashelas aus der Tiefe,
Fenmarel Mestarine und Erevan Ilesere
| Name | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Corellon Larethian | Der Schöpfer - Magie, Musik, Künste, Handwerk, Krieg, das elfische Volk, Barden, Krieger |
| Angharradh | Die Dreieinige Mutter - Frühling, Fruchtbarkeit, Aussaat, Geburt, Verteidigung, Weisheit |
| Aedrie Faenya | Die Geflügelte - Luft, Wetter, Fluggeschöpfe, Regen, Fruchtbarkeit, Avariel |
| Hanali Celanil | Dame Goldherz - Schönheit, Liebe, Romantik, Künstler |
| Sehanine Ithildin | Die Träumerin - Mystik, Träume, Tod, Reisen, das Firmament, Mondelfen |
| Solonor Thelandira | Der Schütze - Bogenschießen, Jagd, Überleben in der Wildnis |
| Erevan Ilesere | Der Trickser - Unfug, Veränderung, Schurken |
| Labelas Enoreth | Der Allwissende - Zeit, Langlebigkeit, Entscheidung, Geschichte |
| Rillifane Rallathil | Vater Eiche - Waldgebiete, Waldelfen, Natur, Druiden |
| Sashelas aus der Tiefe | Der Meeresprinz - Meere, Seeelfen, Schöpfung, Wissen |
| Fenmarel Mestarine | Der Einsame Wolf - Ausgestoßene, Isolation |
| Araleth Letheranil | Der Verborgene - Gott des Zwielichts und der Sterne |
| Beleghir | Der Wanderer - Halbelfen, Zwiegespaltenheit, Abenteuer |
| Shevarash | Der Dunkle Jäger - Hass auf Drow, Vergeltung, Verlust, Schwüre, Kreuzzüge |
| Elisatraee | Gesang, Tanz, Schönheit, Schwertkunst, Jagd, Mondlicht |
| Lolth | Die Göttin der Draw |
Corellon Larethian
Corellon Larethian (Schöpfer aller Elfen, Erster der Seldarine, Coronal Arvandors) Höhere elfische Gottheit
Symbol:
Gesinnung: chaotisch Gut
Herrschaftsbereiche: Magie, Musik, Kunst, Handwerk, Krieg, die Elfen, Dichtkunst, Barden, Krieger
Anhänger: Arkane Bogenschützen, Künstler, Ästheten, Barden, Kämpfer, gute Anführer, Waldläufer, Poeten, Magier, Hexenmeister, Krieger
Domänen: Gutes, Magie, Schutz, Krieg (Elfen, Chaos)
Corellon Larethian, als Schöpfer aller Elfen und Patron elfischer Magie wird immer dann angebetet, wenn es um eine der höchsten kulturellen Maßstäbe der Elfen geht. Corellon Larethian ist Anführer der Elfengötter und Schöpfer der Elfen. Er verkörpert die höchsten Ideale der Elfen, gleichsam ein herrausragender Krieger wie kluger Diplomat, dessen Augenmerk auf den Schutz und das Wohl der Elfen gerichtet ist. Alle anderen Elfengötter vertrauen auf seinen Rat und unterwerfen sich oft und bedenkenlos seinen Zielen. Er ist ein guter Vater, wie auch ein weiser Berater, der weniger bestrebt ist, seine Macht zu mehren als seine Anhänger zu stärken. Für ihn ist jedes Leben kostbar und jede Persönlichkeit etwas Besonderes. Er verteidigt zwar eifersüchtig die Domizile seines Volkes, doch weigert er sich nur selten, andere Völker an den Errungenschaften der Elfen teilhaben zu lassen. Es heisst Corellon hat zu jedem Zeitpunkt mindestens einen Avatar unter sein Volk gemischt.
Corellon steht mit den Anführern der anderen Rassenpantheons im Bunde. Er hasst Lolth und Vhaeraun für ihren Verrat an den Elfen. Ebenso die Götter der Orks und der Goblinoiden. Er ist mit Malar, Tyrannos, Cyric und Talos verfeindet.
Die Elfen sind Former und Bewahrer der hohen magischen Künste. Mehre die Schönheit aller Dinge und befreie den Geist von allen Ketten. Sei wachsam gegenüber denen, die zerstören wollen, was sie nicht selbst erschaffen können. So lautet Corellons Dogma. Suche nach neuen Erfahrungen und neuen Möglichkeiten. Lebe im Einklang mit der spirituellen und der mundanen Welt. Achte auf die Vorzeichen der Rückkehr des alten Übels und sei stets bereit zu verteidigen was du liebst. Sei unbeugsam gegenüber den Greuel der Spinnenkönigin.
Corellons Anhänger finden sich unter allen Elfen, ausser den Drow und besonders unter den Sonnenelfen, die glauben Corellons auserwähltes Volk zu sein. Sie sind wachsame Wächter wie unerschrockene Abenteurer. Für sie ist die persönliche Entfaltung ein Teil ihres Hineinwachsen in die Gesellschaft und so sind sie sehr tolerant gegenüber allen Formen der Persönlichkeitsentfaltung. Die Kleriker Corellons sind selten Anfüher einer Gemeinschaft als weise Berater. Sie treten für die Freiheit des Individuums ein und für das unbeugsame Gute. Tempel Corellons sind natürliche Orte, wie Haine oder Quellen, die von magischen Feldern geschützt und geformt werden. Zurück zur Übersicht
Angharradh
Angharradh (Die Dreieinige, Königin von Arvandor) Höhere elfische Gottheit
Symbol:
Gesinnung: chaotisch Gut
Herrschaftsbereiche: Frühling, Fruchtbarkeit, Befplanzung, Geburt, Verteidigung, Weisheit
Anhänger: Weise, Druiden, Elfen, Farmer, Kämpfer, Mütter, Hebammen
Domänen: Gutes, Wissen, Pflanzen, Schutz (Chaos, Elf, Erneuerung)
Angharradh, als Vereinigung der Gottheiten Hanali Celanil (Liebe und Schönheit), Aedrie Faenya (Wetter und Seefahrt) und Sehanine Mondbogen (Tod und Träume), wird immer dann angebetet, wenn es um den Schutz und den Fortbestand der Elfen geht.
Angharradh ist die Vereinigung der Göttinnen Aerdrie Faenya, Hanali Celanil und Sehanine Ithildin und als solche keine individuelle Macht, sondern eine duale Existenz, zugleich Angharradh und zugleich die drei Göttinnen, die unabhängig voneinander wirken. Im Gegensatz zu den unter den elfischen Völkern stark voneinander abweichenden Auffassungen sind alle drei Göttinnen innerhalb dieses Bundes völlig gleichberechtigt, und in gleichem Maße variieren auch Auftreten und Wirken Angharradhs.
Angharradh ist eine umsichtige und gutmütige Gottheit, die wie ihr Gefährte Corellon liebevoll sich um das Volk der Elfen kümmert. Sie ist der Nährboden für die Lehren Corellons und trägt eifrig dazu bei, das seine Träume und Ziele Wirklichkeit werden. Angharradh entstand als Corellon im Sterben lag, durch Lolths feigen Verrat. Sie verschmolz aus den Gottheiten Aedrie Faenya, Hanali Celanil und Sehanine Mondbogen, rettete Corellon und wurde zu seiner neuen Gefährtin. Sie wird "die Eine und die Drei" genannt, da sie als Gottheit mit ihren drei Teilgöttinen koexistiert, obschon die Mondelfen Sehanine Mondbogen als ihren Hauptaspekt ansehen.
Einigkeit und Zusammenhalt sind Grundlage des Überlebens und Gedeihens der elfischen Kultur. Jene-die-Verbannt-wurde (Lolth) muss wachsam beobachtet und wenn nötig vernichtet werden, denn nur so kann das elfische Volk in Frieden leben. Ehre die Eine und die Drei, wie dein Leben und das Leben deiner Gemeinschaft. Fördere den Wachstum und beschütze das Leben, vor allem das Ungeborene.
Priester Angharradhs sind freundliche und geduldige Ratgeber die ebenso wie die Priester Corellons Beschützer und Begleiter der elfischen Gemeinschaften sind. Sie fördern Wachstum und Wohlstand und leiten die Geburtsfeiern eines Neugeborenen. Ebenso wie Corellons Tempel sind auch die Kultstätten Angharradhs meist Haine oder Lichtungen voller Magie und nicht selten werden beide Gottheiten an einem Ort angebetet.Zurück zur Übersicht
Aedrie Faenya
Herrschaftsbereiche: Luft, Wetter, Seefahrt, geflügelte Lebewesen, Regen, Fruchtbarkeit
Anhänger: Barden, Druiden, Elfen, Waldläufer, Hexenmeister, Reisende und geflügelten Lebewesen
Domänen: Chaos, Elfen, Gutes, Luft, Sturm, Tiere
Aerdrie Faenya ist die Gottheit der Seefahrt und innerhalb der Seldarine die Göttin der Freiheit, des Wetters und der Fruchtbarkeit. Heute machen die Elfen der Oberfläche einen Großteil ihrer Anhängerschaft aus. Ebenso wie Hanali Celanil und Sehanine Mondbogen ist sie sowohl ein Aspekt von Angharradh als auch eine eigenständige Göttin.
Aerdrie gilt bei den meisten elfischen Völkern als distanzierte, unstete Gottheit, die nur selten länger an einem Ort verweilt. Diese Eigenschaften werden
jedoch in erster Linie so ausgelegt, dass sie auf diese Weise den elfischen Freiheitsdrang betont und Impulsivität im positiven Sinne verkörpert. Darüber
hinaus sind es jedoch in erster Linie die Avariel, die ihr am nächsten stehen und mit ihrer Lebensphilosophie am meisten verbinden können, die am besten durch
die unbeständige Natur des Windes symbolisiert wird.
Man sagt ihr nach, nahezu jede Form von Wind und Wetter zu lieben, von der sanften Brise bishin zum Sturm, und eine besondere Vorliebe für Windinstrumente
verschiedenster Art zu haben.
Dogma:
Die sich ständig ändernden Weiten des Himmels sind das große Geschenk der Geflügelten Mutter. Fliege in ihre luftige Umarmung und spiele inmitten der Wolken. Ehre die, die mit Aerdrie leben und pflege die Vögel, die auf ihren Locken tanzen. Veränderung ist schön und Chaos bringt neues Leben. Erhebe dich, gleite, tauche ab und erhebe dich wieder und genieße den Frieden, den die geflügelte Mutter bringt.
Hanali Celanil
Herrschaftsbereiche: Liebe, Romantik, Schönheit, die schönen Künste und ihre Künstler
Anhänger: Ästheten, Hexenmeister, Künstler, Liebende, Zauberer
Domänen: Bezauberung, Chaos, Elfen, Gutes, Magie, Schutz
Hanali Celanil ist die Göttin der elfischen Schönheit, Romantik und Liebe. Sie wird vor allem von Gold- und Mondelfen sehr verehrt, darunter auch Halbelfen, die ihr für die rassenübergreifende Liebe danken, die ihnen das Leben geschenkt hat. Ebenso wie Aerdrie Faenya und Sehanine Mondbogen ist sie sowohl ein Aspekt von Angharradh als auch eine eigenständige Göttin.
Hanali Celanil ist die Verkörperung elfischer Schönheit, Liebe und Freude, ihre liebevolle Art ist sprichwörtlich und auch der Ursprung ihres poetischen Titels "Goldherz". Sie neigt bisweilen dazu, ein wenig eitel und flatterhaft zu sein, aber davon abgesehen schreibt man ihr lediglich bewundernswerte Charaktereigenschaften zu. Wie die meisten der Seldarine hat sie ihre Heimat in Arvandor, in einem legendären Kristallpalast, in dem der berühmte große Immergold-Brunnen zu finden ist, dessen Wasser beim Trinken die Wirkung eines Liebestrankes entfalten soll, und dessen unberührte Oberfläche auch als Zauberspiegel fungiert, durch den Hanali ihre Anhänger beobachten kann.
Dogma:
Die Schönheit der Welt und die Liebe, die zwei Herzen miteinander verbindet, machen das Leben lebenswert. Fördere alles Schöne im Leben und lasse die Schönheit im Leben deiner Nächsten aufblühen und es erhellen. Die größte aller Freuden ist der Rausch einer neugefundenen Liebe und die Welle der Romantik, die sich über jene ergießt, die sich in ihrer Umarmung befinden. Suche nach Liebe und hege sie, wo immer sie ihre Wurzeln schlägt und bringe sie zu voller Blüte, so dass alle an der Freude und Schönheit teilhaben können, die sie verbreitet. Biete jungen Liebenden stets Schutz und Beistand, denn ihre Herzen sind die wahrhaftigsten Führer zum wirklichen Sinn und Zweck des Lebens.
Sehanine Ithildin
Symbol:
Herrschaftsbereiche: Mystik, Träume, Tod, Reisen, Transzendenz, Mond, Sterne, die Himmel, Mondelfen
Anhänger: Wahrsager, Elfen, Halbelfen, Illusionisten und Gegner der Untoten
Domänen: Chaos, Elfen, Gutes, Illusion, Mond, Reisen, Wissen
Sehanine Mondbogen ist die Göttin des Vollmondes, Hüterin der Toten und Wächter über die Reisenden, auch im spirituellen Sinne.
Im besonderen Sinne spiritueller Reisen gilt sie aber als Herrin der Träume, in deren Funktion sie Elfen das kollektive Erleben von Träumen
ermöglicht. Darüber hinaus steht sie auch für die Magie der Seher und Illusionisten. Angebetet wird sie von allen Elfen mit Ausnahme der
Drow, vor allem aber von Mondelfen, die sie als ihren Patron ansehen, und Goldelfen welche in ihr eher als in Angharradh die Gefährtin Corellons sehen.
Zusammen mit Aerdrie Faenya und Hanali Celanil bildet sie die Göttin Angharradh.
Ob nun die Gefährtin oder die Tochter Corellons, je nach Mythologie und Auffassung, Sehanine ist die mächtigste unter den elfischen Göttinnen
als Wächterin der Mysterien und Hüterin der Reisenden, auch für jene, die ihre letzte Reise nach Arvandor antreten. Wo Corellon als Vater der
Elfen gilt, hat Sehanine gewissermaßen die Rolle der Mutter inne, der Legende nach sollen es ihre Tränen gewesen sein, die sich mit Corellons Blut
vermischten, die letztlich die Erschaffung der elfischen Rasse auslösten, und ob es sich nun dereinst so verhielt oder nicht: bis heute erwächst aus
dieser Legende ein großes Respekt für die Göttin, die zudem noch als das gutherzigste aller Mitglieder der Seldarine betrachtet wird.
Ihrer Natur haftet dabei etwas geisterhaftes, flüchtiges an, das sich jedem Versuch, Sehanine richtig zu definieren, entzieht. In Illusionen und Mysterien
gehüllt erscheint sie ebenso als warmherzige und vertrauenswürdige Gottheit wie als schwer zu ergründendes Geheimnis. Ihre Kraft wächst und
fällt mit den Mondphasen und erreicht ihre Spitze stets bei Vollmond.
Abseits der Illusionen, die sie um Orte wie Immerdar, Synnoria, Rucien-Xan oder Myth Dyraalis spinnt, um sie zu schützen, mischt sie sich nur selten direkt
in das Leben der Sterblichen ein. Sie bevorzugt es, durch Visionen und Omen zu den Elfen zu sprechen, die meist erst richtig gedeutet und interpretiert werden
müssen, um die eigentliche Aussage dahinter zu enthüllen. Auch wenn es schon vorgekommen sein soll: Im allgemeinen ist Sehanine wenigstens Sterblichen
gegenüber nicht bereit, ihr Ansinnen unmittelbar und direkt mitzuteilen, und ebenso wie das ihrer Natur in den meisten Fällen widerspräche
erwartet man das im allgemeinen auch nicht von ihr.
Als Wächterin der Toten wacht Sehanine auch über die Ausübung der Nekromantie. Die schwarzen Künste dieser Schule auszuüben ist ein
sicherer Weg, ihren Zorn zu erregen, erleuchtetere Strömungen dieser Magierichtung hingegen lässt sie zu, auch wenn man sich ihres prüfenden
Blickes gewiss sein kann. Die Erschaffung der Baelnorn überwacht sie dementsprechend mit noch größerer Aufmerksamkeit und ist nur in wirklich
wichtigen Fällen bereit, einem solchen Ansinnen zuzustimmen.
Dogma:
Das Leben ist eine Aneinanderreihung von Mysterien, deren Geheimnisse von der Leuchtenden Wolke verhüllt werden. Wenn der Geist sich über seine sterbliche Hülle erhebt und neuen Mysterien begegnet, erreicht er eine höhere Form des Seins und das Rad des Lebens dreht sich weiter. Durch Nachdenken und Meditieren wird das Band mit Sehanine gestärkt. Durch Träume, Visionen und Omen, empfangen während Schlaf oder Reverie, enthüllt die Tochter des Nachthimmels den nächsten Schritt auf dem Pfad des Lebens und das nächste Ziel auf der niemals endenden Reise zu den mystischen Wundern, die das Leben wie den Tod ausmachen. Verehre den geheimnisvollen Mond, dessen Pfade das Leben aller Wesen vorzeichnen.
Solonor Thelandira
Solonor Thelandira (Scharfes Auge, der Große Jäger) Mittlere Gottheit des elfischen Pantheons
Symbol:
Gesinnung: Chaotisch Gut, rechtschaffen Gut
Herrschaftsbereiche: Bogenschießen, Jagd, Wildnis, Überleben
Anhänger: Arkane Bogenschützen, Bogenschützen, Druiden, Jäger, Elfen, Waldläufer
Domänen: Chaos, Elfen, Krieg, Pflanzen, Gutes
Solonor Thelandira, der elfische Gott der Jagd ist ein nomadische und ruhelose Persönlichkeit. Stets mit neuen Strategien beschäftigt wacht er sorgsam über die Reiche des schönen Volkes, Übeltäter zur Strecke bringend, vor allem die Drow und die Orks, die beiden großen Feinde der Elfen. Dabei wählt er seine Ziele sorgsam. In Zeiten des Friedens leitet er die Jäger des Volkes mit Visionen und durch seine Kleriker an, das Gleichgewicht zwischen Jäger und Beute durch die richtigen Jagdstrategien zu wahren. Jene, die krank sind, jene die schwach und gebrechlich sind, die sollen seine Jäger erlegen, damit die Gruppe durch solch schwache Mitglieder nicht behindert wird, die natürliche Auslese durchsetzend.
Seine Verbündeten sind die anderen Seldarine und die Götter der Natur, wie Silvanus. Er hasst die Götter des Zorns wie Malar und Talos und verachtet die Verräterin Lolth.
Stehe im Einklang mit der Natur um dich herum. Akzeptiere, dass das Leben nur weiterbestehen kann, wenn Jäger und Beute ihren Platz haben, doch bewahre das empfindliche Gleichgewicht zwischen beiden. Beschütze die Wildnis und bewahre sie davor, durch Zivilisation und Gier zerstört zu werden. Jage nur, wenn nötig und dann jene, die die Gruppe aufhalten - die Kranken und die Schwachen. Wähle deine Feinde mit Bedacht und ziele gut mit deinem Bogen. Jeder Pfeil, den du fliegen lässt, muss wohlplaziert sein.
Die Priester Solonors celebrieren die Lebensweise ihres Gottes. Sie sind hervorragende Schützen und Jäger, die ihre Sinne als Kundschafter für die Gemeinschaften der Elfen zur Verfügung stellen. Sie leben versprengt, in kleinen Zirkeln, die sich kaum gegenseitig begegnen. Sie sind meist ernste, nachdenkliche Männer und Frauen, deren Hang zum Beobachten sie meist tagelang allein in die Wildnis treibt. Die Tempel Sonolors sind Versammlungsplätze für Jäger, wo Trophäen und Pfeile ihrem Gott als Anerkennung seiner scharfen Sinne geopfert werden. Zurück zur Übersicht
Erevan Ilesere
Erevan Ilesere (Chamäleon, der Grüne Wechselbalg, der Trickser) Niedere Gottheit des elfischen Pantheons
Symbol:
Gesinnung: Chaotisch neutral
Herrschaftsbereiche: Schabernack, Veränderung, Schurken
Anhänger: Barden, Elfen, Schurken, Genießer, Trickser, Hexenmeister
Domänen: Chaos, Elf, Glück, Tricks
Erevan Ilesere ist ein verschlagener Schuft, ein Genießer und ein leidenschaftlicher Verteidiger des elfischen Volkes. Bekannt als der Trickser und das Chamäleon zieht er zusammen mit Aasterinian, einem Aspekt der Drachengottheit Hlal durch die Ebenen, immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteurer oder der nächsten Gelegenheit für einen Streich, einfach aus schierer Lust daran, Aufregung und Verwirrung zu stiften. Gleichsam sehnt er sich nach allen möglichen Genüssen, die ihm das Multiversum bieten kann, von einer berauschenden Szenerie zur nächsten Wandernd. Dies hat ihm den Ruf eines gedankenlosen Genießers eingebracht, der selbstsüchtig und umtrieben nur an seinen Spass denkt. Das mag auch im Grunde stimmen, doch Erevan hegt ein Faible für die Aussenseiter, die er leidenschaftlich verteidigt, wenn diese unterdrückt werden. Ausserdem liebt er die Wälder abgöttisch und trägt stets etwas Grünes am Leib, wodurch viele der sylvanischen Völker ihn zu ihrem Schutzpatron gemacht haben.
Erevan steht mit den anderen Göttern der Tricks und des Schabernacks im Bunde, unter anderem Brandobaris, Garl Glittergold und Tymora, ebenso wie mit den anderen Seldarine. Erevan verachtet die gierigen Diebesgottheiten Mask und Beshaba und hasst den Verräter Vhaeraun ebenso wie dessen Mutter für ihre zerstörerische Intrige.
Die Priester Erevan Ileseres sind wilde, unabhängige Abenteurer, die wie ihre Gottheit Chaos und Verwirrung stiften, wohin sie kommen. Doch ebenso wie Erevan sind sie glühende Verteidiger der Unterdrückten, deren Schurkereien und Streiche auch den tyrannischsten Unterdrücker schon weichgekocht haben. Wie ihre Gottheit tragen sie gern Grün und schmücken sich mit exotischem Schmuck. Von anderen Elfen werden diese Trickser gemieden, da sie ihnen zu leichtlebig und gedankenlos sind. Trotzdem sind sie gerngesehene Gäste auf Feierlichkeiten, wo sie Trost und Entspannung spenden. Die Kirche Ileseres ist kaum als solche zu erkennen, zu verschieden und versprengt sind die Gruppierungen seiner Anhänger. Trotzdem ist ihnen allen dieser gewisse Charme des charmanten Schuftes inne, welcher ihrer Gottheit nachgesagt wird. Die Tempel Erevans sind meist Festplätze, wo zu Ehren des Tricksers gefeiert wird. Zurück zur Übersicht
Labelas Enoreth
Symbol:
Herrschaftsbereiche: Geschichte, Langlebigkeit, der Moment der Entscheidung, Zeit
Anhänger: Barden, Elfen, fromme Anhänger, Lehrer, Meister des Wissens, Scholare
Domänen: Chaos, Elfen, Gutes, Wissen, Zeit
Labelas Enoreth ist der elfische Gott des Wissens und der Zeit und gilt als Wächter über die Lebensspanne der Elfen, für deren Langlebigkeit er verantwortlich sein soll. Er wird häufiger gepriesen als um Beistand gebeten und die meisten seiner Anhänger gehören zu den Gelehrten des elfischen Kulturkreises.
Labelas Enoreth ist der Philosoph unter den elfischen Göttern, ein ruhiger und geduldiger Mann, der weder zu vorschnellem Handeln noch zu
allzu rasch gesprochenen Worten neigt. Der Legende nach opferte er einst ein Auge für die Fähigkeit, frei in der Zet vor und zurück
reisen zu können. er befasst sich intensiv mit den Veränderungen, die die elfischen Kulturen von Generation zu Generation zu erfahren und
die Entwicklung von Wissen und Weisheit in dieser Zeit.
Darüber hinaus sagt man ihm nach, die Lebensspannen der Elfen zu überwachen und zu entscheiden, wann es Zeit ist, nach Arvandor zurückzukehren.
Man erzählt sich, er selbst habe den Elfen ihre lange Lebensspanne und das Anhalten des Alterungsprozesses geschenkt. Als Herr des Kontinuums achtet er
darauf, dass der Lauf der Zeit nicht durcheinandergebracht wird und stets alles so abläuft wie es soll. Man sagt, Labelas kenne die Vergangenheit und
Zukunft jedes Elfen, jeder Fee und jedes anderen sylvanischen Wesens.
Dogma:
Der Lauf der Zeit ist unaufhaltsam, aber der Segen des Lebensspenders befähigt die Kinder Corellons zu einem langen und erfüllten Leben, ohne den Zahn der Zeit zu spüren. Bewahre und zeichne die Lektionen auf, die uns die Geschichte lehrt und ziehe die wichtigen Schlüsse aus solchen Aufzeichnungen. Letztlich wird die Sonne stets untergehen, bevor die Dämmerung des nächsten Tages den Himmel erhellt. Folge der Lehre Labelas Enoreths und die Zeit wird stets auf deiner Seite sein.
Rillifane Rallathil
Symbol:
Herrschaftsbereiche: Druiden, Natur, Wälder, Wildelfen
Anhänger: Druiden, Waldläufer, Wald- und Wildelfen
Domänen: Chaos, Elfen, Gutes, Pflanzen, Schutz
Rillifane Rallathil ist der Patron der Waldelfen und der Beschützer der Wälder. Er wird vor allem von Wald- und Wildelfen angerufen, wenn es gilt, einen Wald zu pflegen oder zu verteidigen.
Rillifane gilt, ebenso wie die Eiche, die ihn symbolisiert, als ruhig, nachdenklich und soll ganze Äonen unverändert überstanden haben.
Sein Wesen ist ernst und oft auch selbstversonnen, flatterhaftes Verhalten oder Entscheidungen aus einer Laune heraus kennt man nicht von ihm. Nur selten
sendet er einen Avatar nach Faerûn, in den meisten Fällen vertraut er auf seine Anhänger, ihn und seine Anliegen zu repräsentieren und
nötigenfalls auch durchzusetzen.
Auch wenn er die Jagd aus der unmittelbaren Not heraus gestattet, ist Rillifane allgemein kein besonderer Freund dieser Tätigkeit, und jeder, der zu
seinem Vergnügen anderer tötet, zieht damit auch Rillifanes Zorn auf sich. Seine erste Sorge ist, dass sich alle Wesen im Rahmen der ihnen zukommenden Rolle in der natürlichen Welt entfalten können, ohne Missbrauch mit ihr zu treiben, ein Anliegen, das ihn mit Corellon Larethian verbindet.
Dogma:
Die Große Eiche zieht ihre Energie von allen lebenden Wesen der Welt und hegt, versorgt und schützt sie vor Bedrohungen. Lebe stets in Harmonie mit der natürlichen Welt und gebe jedem lebenden Wesen die Möglichkeit, sich im Rahmen seiner Rolle im Gefüge der Natur zu entfalten. Als des Blattfürsten zahllose Blätter sind seine Anhänger seine Repräsentanten in der Welt. Verteidige die Großen Wälder gegenüber allen, die ihre Reichtümer plündern wollen und nichts als Zerstörung zurücklassen. Stemme dich sowohl gegen den schnellen als auch den langsamen Tod von Rillifanes gaben und sei stark wie eine Eiche gegenüber jenen, die nur ihre unmittelbaren Bedürfnisse vor Augen haben.
Shevarash
Symbol:
Herrschaftsbereiche: Kreuzzüge, Hass auf die Drow, Verlust, Rache, Militär
Anhänger: Arkane Bogenschützen, Bogenschützen, Elfen, Kämpfer, Jäger, Waldläufer, Soldaten, Hexenmeister
Domänen: Chaos, Elfen, Krieg, Rache
Shevarash ist der Gott des Rache und die Verkörperung des Hasses auf die Drow, die militaristischste Gottheit des gesamten Elfischen Pantheons. Er wird vor allem von denjenigen Elfen und Halbelfen angerufen, die Angehörige durch die Drow verloren haben und nach Rache streben.
Shevarash gehört zu den wenigen aus Faerûn stammenden elfischen Gottheiten und führte zur Blütezeit des Elfenreiche Arcorar ein
recht sorgenfreies Leben als Jäger und Wächter, bekannt für sein Geschick am elfischen Langbogen, bis er seine Familie durch das
sogenannte Massaker des Finsteren Hofes verlor.
Inmitten der Überbleibsel des beispiellosen Massakers schwor der damals noch sterbliche Shevarash, der Seldarine als Schwert gegen die Drow
zu dienen und kein Lachen und kein Lächeln mehr zu zeigen, bis alle Drow vernichtet sind, ein sehr großer Schwur, den er allerdings mit
gnadenlosem Eifer verfolgen sollte. Bereits zu Lebzeiten wurde er zum Bann der Drow und tötete unzählige von ihnen und ihren Priestern und
verwüstete mehr als eine Drow-Stadt des Unterreichs, bis er seinen Meister in Form einiger Myrlochar fand, nachdem er eine Hohepriesterin und
sechs ihrer Begleiterinnen getötet hatte.
Durch die Intervention Fenmarel Mestarines stieg er daraufhin zu einem Gott auf und führt seitdem mit ungebrochenem Grimm seinen Kampf gegen
die Drow fort und scheut auch nicht den direkten Angriff auf die Gottheiten des Drow-Pantheons.
Dogma:
Der größte Feind der Seldarine ist Lolth, die einst versuchte, Arvandor zu verderben und den Schöpfer zu stürzen, und die Drow, die verdorbenen, entwurzelten Anhänger der Spinnenkönigin, die sich dereinst in ihrem verdorbenen Netz verfingen, sind die Feinde des Schönen Volkes. Der einzige Weg der Genugtuung und Rache für die Taten, die sie begangen haben, ist die vollständige Vernichtung aller Drow und der dunklen Mächte, denen sie dienen, und erst wenn dieses Ziel erreicht ist, möge die Freude wieder Einzug ins Leben halten. Jage sie ohne Furcht oder Erbarmen.
Elisatraee
Herrschaftsbereiche: Gesang, Tanz, Schönheit, Schwertkunst, Jagd, Mondlicht
Anhänger: Drow guter Gesinnung, Elfen, Jäger
Domänen: Gutes (Bezauberung, Chaos, Elfen, Drow, Mond, Portale)
Eilistraee, als Göttin der guten Drow und der Jäger, wird immer dann angebetet, wenn es um das Jagdglück, aber auch Toleranz gegenüber Drow geht, die ihr blutiges Erbe abschütteln wollen.
Eilistraee ist eine launische und melancholische Gottheit , die Schönheit und Frieden liebt. Sie ist zwar guter Gesinnung, doch ihre
Vergeltung kann ebenso schnell und grausam sein, wie die ihrer Mutter. Sie fürchtet darum, dass die Drow in ihrer boshaften Arroganz
niemals den Weg zurück ins Licht finden werden und kämpft daher verbissen darum, jeden Drow, der auch nur einen Funken Gutes in sich
trägt, für ihre Sache zu gewinnen. Ihr Ziel ist es, die Drow und die anderen Völker in einer harmonischen Gemeinschaft zu vereinen.
Da sie weniger mächtig als ihre Mutter ist, kann sie auf dieses Ziel nur um Verborgenen hinarbeiten und bemüht sich, soviel passiven
Widerstand wie möglich zu leisten.
Eilistraee ist die Tochter von Corellon Larethian und Araushnee, die später zu Lolth wurde. Sie wurde zusammen mit ihrer Mutter und
ihrem Bruder Vhaeraun in den Abyss verbannt, da sie aus Angst um den Zorn ihrer Mutter ihren Vater nicht von dem bevorstehenden Verrat
unterrichtet hatte. Zwar zögerte Corellon mit der Vollstreckung der Strafe bei ihr, doch Eilistraee bestand darauf, mit der Hoffnung
ein leitendes Licht in der Dunkelheit der Drow sein zu können.
Eilistraee ist mit den Seldarin verbündet, ebenso mit Selune und Mystra und den guten Göttern des Unterreichs. Sie hasst ihre Mutter Lolth und ihren Bruder Vhaeraun über alles und ist mit ihnen und den anderen Drowgöttern ebenso verfeindet, wie mit allen bösen Göttern des Unterreichs.
Eilistraees Dogma besteht aus einfachen, aber strickten Leitsätzen:
- Sei immer freundlich, ausser im Kampf gegen das Böse. Schlage dann Erbarmungslos zu, um die Saat des üblen zu vernichten.
- Lerne und lehre Lieder, Tänze und die Schwertkunst. Fördere Frohsinn und Toleranz.
- Fördere die Harmonie zwischen den Völkern.
- Freunde dich mit jedem an und gewähre den Bedürftigen Schutz und Verpflegung.
- Beantworte Unfreundlichkeit mit Höflichkeit, doch Gewalt mit schneller Gegengewalt um jeden Gedanken an Hass und Rache zu ersticken.
- Helfe Drow in Not und führe sie zum Licht Eilistraees.
Die AnhĠngerschaft Eilistraees bestand zunächst aus Drow guter Gesinnung im Unterreich und ein paar visionären Elfen. Doch mit der Zeit brachten Flüchtlinge aus der lichtlosen Unterwelt diesen Glauben an die Oberfläche. Die Kleriker Eilistraees sind Verfechter ihrer Ideale, aber auch ausgezeichnete Künstler, Akrobaten, Schwertkämpfer und Jäger. Die Tempel Eilistraees sind einfache Waldlichtungen die beim Mondlicht mit Verzauberungen belegt werden.Zurück zur Übersicht
Lolth
Lolth gehörte einst selbst zu den Seldarine (Elfenpantheon) und hieß ursprünglich Araushnee. Dabei war sie tatsächlich die Partnerin von Corellon Larethian, dem Obersten der Elfengötter. Sie brachte mit ihm die Kinder Eilistraee und Vhaeraun zur Welt.
Die Drow sind daher genau so "Kinder" von Araushnee bzw. Lolth wie es die hellhäutigen Elfenvölker von den anderen Elfengottheiten sind.
Lolth war (und ist) böse und durchtrieben und hatte als einziges Ziel, die anderen Elfengötter zu stürzen und selbst über sie zu herrschen. Dafür ging sie sogar einen Pakt mit dem Orkobergott Gruumsh ein, welcher später beim Kampf gegen Corellon Larethian ein Auge verlor. Malar, den "Beastlord" oder auch "Master of the Hunt" gewann sie ebenfalls für den Kampf gegen das Elfenpantheon. Doch ihr Verrat schlug fehl und sie wurde in die Abyss verbannt und musste den spinnenartigen Körper annehmen, für den man sie heute kennt. Sie gilt seitdem offiziell als Dämon.
Ihre beiden Kinder sind ihr freiwillig gefolgt. Ihr Sohn Vhaeraun, welcher immer hinter ihr stand, steht inzwischen nicht mehr auf ihrer Seite und wird selbst als Drow-Gottheit verehrt (vornehmlich von den Männern). Eilistraee stand hingegen immer auf der Seite ihres Vaters und ging nur deshalb fort, damit die Drow auch eine gute Gottheit an ihrer Seite hatten. Gerade die gutgesinnten Drow, die wieder an die Oberfläche zurückkehren, verehren typischerweise Eilistraee. Zurück zur Übersicht